Andrés Bäppler

Andrés Bäppler wurde in Kolumbien geboren. Der Architekt arbeitete in verschiedenen Ingenieurbüros und machte sich dann mit Partnern in Frankfurt und Berlin selbstständig. Nach Reisen in seine Heimat begann er 2003 mit seinem Bruder und dessen Gemeinde eine Schule in Montebello zu realisieren. Dazu gründete er zusammen mit Frau und Freunden gemeinnützige Vereine in Kolumbien und Deutschland. Seit dieser Zeit initiiert und entwickelt er Bildungsprojekte für mittellose Kinder und Jugendliche in Kolumbien. Es entstanden Schulen, Lehrwerkstätten, Bibliotheken und Lernwälder. Dabei lernte er den lokalen Bambus namens Guadua als Baustoff kennen und sein Potential wertschätzen, er baute Gebäude und Brücken damit.
Die wichtigste Erkenntnis während dieses Prozesses war die Erfahrung, dass es ökonomisch und ökologisch wenig Sinn macht, sich ortsfremden Materialien und Systemen zu verschreiben, statt sich auf lokale, verfügbare Ressourcen zu konzentrieren und diese in eine Architektursprache umzusetzen, die letztendlich auch zu einer lokalen Identität führt. Er initiierte drei internationale Kongressveranstaltungen – Vivaguadia, die Bambusfestivals 2011, 2013, 2015 in Cali/Kolumbien und war mit der Fundación Escuela para la Vida Ausrichter und verantwortlicher Organisator. Diese Kongresse wurden von Interessierten aus allen fünf Kontinenten besucht. Es folgten Vorträge bei internationalen Symposien, Architekturzentren und Universitäten. 2019 wurde Andrés Bäppler für seine Pionierarbeit beim Bauen mit Bambus im Rahmen des First World Prize for Contemporary Plan Fiber-Based Architecture mit einem Fibra-Award ausgezeichnet.

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